Header- und Abschnittsbilder für E-Mail-Newsletter erzeugen
Das Bild oben und die Illustrationen zwischen den Abschnitten, generiert über MCP statt im Grafikprogramm.
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Zwei Aufgaben: Header und Abschnittsbilder
Ein Newsletter setzt Bilder an zwei Stellen ein. Der Header steht ganz oben und gibt den Ton vor, bevor die erste Zeile gelesen wird. Die Abschnittsbilder liegen zwischen den Textblöcken und gliedern eine lange Ausgabe.
Die Formate unterscheiden sich. Ein Header ist breit und flach, meist die volle Spaltenbreite von 600 Pixeln bei 150 bis 250 Pixeln Höhe. Abschnittsbilder nutzen dieselbe Breite oder weniger, quadratisch oder im Querformat, direkt neben dem Text.
Am stärksten wirkt die Wiedererkennung. Wenn jede Ausgabe mit demselben Header-Stil öffnet, wird aus einer losen E-Mail eine feste Größe im Postfach.
Maße, Auflösung und Dateigröße
Die meisten Newsletter rendern in einer Spalte von rund 600 Pixeln Breite. Für scharfe Kanten auf hochauflösenden Displays erzeugst du das Bild mit der doppelten Breite, also etwa 1200 Pixeln, und lässt es die E-Mail auf 600 skalieren.
Nano Banana 2, das Bildmodell hinter Figgshield, rendert in 1K oder 2K für 8 Credits und in 4K für 16. Für eine 600er-Spalte liefert 2K genug Reserve, um exakt auf das Header-Verhältnis zuzuschneiden.
Die Dateigröße bleibt relevant, weil das Bild bei jedem Öffnen vom Server nachgeladen wird. Gmail kappt eine Nachricht zudem, sobald ihr HTML rund 102 KB überschreitet, also halte das Markup schlank und überlasse die Last dem Bild-Host.
Was der E-Mail-Client wirklich rendert
Outlook unter Windows rendert HTML nicht mit einer Browser-Engine, sondern mit der von Word. Praktisch heißt das: Ein Hintergrundbild über CSS wird oft ignoriert. Ein Header muss deshalb ein echtes <img> im Vordergrund sein und nicht als background-image gesetzt werden, sonst fehlt er bei einem großen Teil der Empfänger.
Auch der Dark Mode greift ein. Manche Clients invertieren Farben automatisch, was ein Logo auf transparentem Grund unschön umfärben kann. Ein Header mit fest gefülltem Hintergrund bleibt in Hell und Dunkel stabil.
Teste eine neue Ausgabe deshalb in mehreren Clients, bevor du sendest. Was im Editor sauber aussieht, kann in Outlook oder im dunklen Modus anders erscheinen.
Das Bild über den Agenten erzeugen
Figgshield ist ein MCP-Server unter https://api.figgshield.ai/mcp. Einmal in Claude, Claude Code, Cursor, Windsurf oder ChatGPT im Developer Mode verbunden, forderst du Bilder in demselben Fenster an, in dem du die Ausgabe schreibst.
Ein Header-Prompt bleibt knapp: E-Mail-Header 1200x400, ruhiger Schreibtisch am Morgen, warmes Licht, oben links Platz für einen kurzen Titel. Für ein Abschnittsbild beschreibst du den Gedanken des Absatzes, neben dem es steht, damit das Motiv zum Text passt.
Für einen einheitlichen Auftritt schickst du ein Referenzbild mit, einen früheren Header oder das Logo, und bittest den Agenten, dessen Palette zu übernehmen. Diese Datei wird nur im Arbeitsspeicher zur Generierung genutzt und nicht abgelegt, unveröffentlichtes Material ist also unbedenklich.
Alt-Text und blockierte Bilder
Viele Postfächer laden externe Bilder erst, wenn die Empfängerin es erlaubt. Steht die Begrüßung oder der Button nur im Bild, sehen diese Leute nichts.
Gib jedem Bild einen aussagekräftigen Alt-Text und lass den Call-to-Action als echten Text stehen, nicht als Grafik. So funktioniert die Nachricht auch mit abgeschalteten Bildern.
Eine Hintergrundfarbe hinter dem Header hilft zusätzlich: Ist das Bild noch nicht geladen, sieht man ein farbiges Band mit Alt-Text statt eines leeren Platzhalters.
Hosting und Kosten
Jede von Figgshield erzeugte Datei liegt 7 Tage hinter einem privaten Link und wird dann gelöscht. Für E-Mail ist das ungeeignet, weil der Client das Bild bei jedem Öffnen neu abruft, auch Wochen nach dem Versand.
Lade die Datei herunter und lege sie in die Bildverwaltung deines Versandtools (CleverReach, rapidmail, Brevo oder Mailchimp) oder in einen eigenen Bucket. Das <img>-Tag zeigt dann auf eine dauerhaft erreichbare URL.
Ein einziges Guthaben deckt Bild und Video ab, und Figgshield rechnet zum Einkaufspreis ab, ohne Aufschlag. Die Pro-Testphase für 5 Dollar über 7 Tage enthält 150 Credits, also rund achtzehn Bilder. Wer vor dem siebten Tag kündigt, zahlt nichts weiter. Ein kostenloses Kontingent gibt es nicht; Details unter wie Credits funktionieren.