Bilder direkt im Terminal mit Claude Code erzeugen
Ein MCP-Server genügt, dann liefert Claude Code ein PNG so selbstverständlich wie einen Diff.
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Bildgenerierung im Terminal, kurz erklärt
Als Entwickler hast du das Terminal ohnehin den ganzen Tag offen. Für ein Bild wechselst du sonst in den Browser, meldest dich bei einem Tool an, wartest, lädst eine Datei herunter und ziehst sie ins Repository. Jedes Mal ein kleiner Bruch im Arbeitsfluss.
Claude Code liest und schreibt bereits Dateien in deinem Projekt und führt Befehle aus. Kommt die Bildgenerierung dazu, landet das Ergebnis direkt neben dem Code, ohne Kontextwechsel.
Figgshield liefert genau diese Fähigkeit. Es ist ein MCP-Server, also spricht Claude Code es über dieselbe Werkzeugschnittstelle an wie jedes andere Tool.
Figgshield als MCP-Server einbinden
Claude Code verwaltet MCP-Server über die Kommandozeile. Du trägst Figgshield einmal ein, danach steht es in jeder Sitzung bereit.
Befehl: claude mcp add --transport http figgshield https://api.figgshield.ai/mcp. Beim ersten Aufruf wirst du zur Anmeldung und Freigabe aufgefordert.
Danach sieht Claude Code die Werkzeuge für Bild und Video. Den Status prüfst du jederzeit mit claude mcp list.
Derselbe Server funktioniert in Cursor, Windsurf, Claude Desktop und im ChatGPT-Entwicklermodus mit bezahltem Plan. Die Einrichtung ist nicht an einen einzelnen Editor gebunden.
Auflösung, Credits und das At-cost-Prinzip
Figgshield rechnet mit Credits ab, und ein Guthaben deckt Bild und Video zugleich.
Abgerechnet wird zum Selbstkostenpreis. Figgshield schlägt keinen Aufschlag auf die Modelle. Verdient wird nur an Credits, die gekauft und nie genutzt werden. Der Preis bleibt also nah an dem, was das Modell im Betrieb tatsächlich kostet. Aktuelle Sätze stehen unter Preise.
Ein kostenloses Kontingent gibt es nicht. Die Pro-Testphase für 5 Dollar läuft sieben Tage und enthält 150 Credits. Kündigst du vor Tag 7, zahlst du nichts weiter.
- Ein Bild in 1K oder 2K kostet 8 Credits.
- Dasselbe Bild in 4K kostet 16 Credits.
- Ein Videoclip von fünf Sekunden kostet 35 Credits.
Der erste Prompt in der Praxis
Du baust keine API-Anfrage von Hand. Du beschreibst das Bild in normaler Sprache, und Claude Code wählt das Werkzeug und füllt die Parameter aus.
Beispiel: "Erzeuge ein Icon in 1024x1024 für eine Wetter-App, eine stilisierte Wolke mit Sonne, weicher blauer Hintergrund, kein Text." Claude Code schickt das an Figgshield und gibt dir einen Link zurück.
Das Modell dahinter ist Nano Banana 2 von Google. Soll die Datei ins Repository, sag wohin: "speichere sie unter assets/weather-icon.png."
Iterieren ist eine Folgenachricht, kein neuer Anlauf. "Mach den Himmel dunkler" oder "enger zuschneiden" setzt beim letzten Bild an.
Wie der Werkzeugaufruf technisch abläuft
Wer genauer wissen will, was passiert: Claude Code hält eine Liste der Werkzeuge, die der MCP-Server anbietet. Aus deinem Satz leitet das Modell den passenden Aufruf ab, etwa die Bildfunktion mit Prompt und Auflösung als Argumenten.
Der Aufruf geht per HTTP an https://api.figgshield.ai/mcp. Die Generierung läuft dort, nicht auf deinem Rechner, und zurück kommt ein Link statt einer riesigen Datei im Chatverlauf. Deshalb bleibt die Sitzung schlank, auch bei 4K.
Den geplanten Aufruf siehst du, bevor er ausgeführt wird, und kannst ihn freigeben oder ablehnen. Eine falsche Auflösung oder ein Tippfehler im Prompt lassen sich so abfangen, bevor Credits verbraucht werden.
Vom Standbild zum kurzen Clip
Jedes erzeugte Bild hat eine id. Für ein Video übergibst du diese id, statt die Szene erneut zu beschreiben, und der Clip behält genau das Bild, das du schon abgenommen hast.
Video läuft auf Kling 3, mit einer schnelleren Stufe Kling 3 Turbo, wenn Tempo wichtiger ist als das letzte Quäntchen Qualität. Fünf Sekunden kosten 35 Credits.
Zur Aufbewahrung: Ergebnisse liegen sieben Tage auf einem privaten Link und werden dann gelöscht. Hol dir also alles, was du behalten willst, während der Sitzung ins Repository.