MCP oder REST-API für die Medien-Generierung
Die Abwägung zwischen Generierung im Agenten und Generierung im eigenen Backend.
Zwei Wege zu denselben Modellen
Ob du über MCP oder über eine REST-API aufrufst, das rechnende Modell ist dasselbe. Figgshield nutzt Nano Banana 2 für Bilder und Kling 3 für Video, und beide Wege enden bei derselben Generierung. Unterschiedlich ist nur, wer den Aufruf auslöst und wie viel Code drumherum entsteht.
Eine REST-Integration heißt: Dein Code baut eine HTTP-Anfrage, liest die Antwort und macht weiter. Eine MCP-Integration heißt: Ein Agent sieht ein Tool, füllt die Argumente und ruft es für dich auf. Figgshield ist der MCP-Weg, erreichbar unter https://api.figgshield.ai/mcp.
Keiner der beiden ist grundsätzlich besser. Entscheidend ist, ob ein Agent im Spiel ist oder dein Code ohne Aufsicht durchläuft.
Der REST-Weg: volle Kontrolle, mehr Aufwand
Läuft eine Pipeline ohne Agenten, ist die REST-API die naheliegende Wahl. Ein nächtlicher Batch, der tausend Produktbilder rendert, braucht kein Gespräch. Er braucht eine Schleife, eine Warteschlange und eine Fehlerbehandlung, die du Zeile für Zeile bestimmst.
REST läuft außerdem überall. Jede Sprache mit HTTP-Client kann den Endpunkt aufrufen, also passt er in einen Go-Dienst, einen Python-Worker oder einen CI-Job, ohne dass ein MCP-fähiger Host vorhanden sein muss.
Du bekommst genaue Kontrolle über Wiederholungen, Zeitlimits und Nebenläufigkeit. Bei hohem Volumen ist diese Schleife in deiner Hand ein Vorteil, keine Last.
Der MCP-Weg: Tools, die der Agent selbst entdeckt
Über MCP liest der Agent beim Verbinden die Tool-Liste. Er sieht generate_image und generate_video mit ihren Parametern und ruft sie mitten in einer Aufgabe auf, ohne dass du ein SDK installierst oder eine Endpunkt-URL fest verdrahtest.
Die Ergebnisse kommen als strukturierte Daten zurück, mit denen der Agent weiterarbeitet. Du beschreibst das Ziel, nicht die Verkabelung. Das Ganze läuft in Claude auf dem Desktop und in Claude Code, in Cursor, Windsurf und ChatGPT im Developer Mode auf einem bezahlten Plan.
Kein API-Schlüssel liegt in deinem Code. Du verbindest den Server einmal im Client und meldest dich dort an, und der Agent erhält die Tools, ohne dass ein Geheimnis in deiner Umgebung liegt.
Asynchrones Video und das Polling
Ein technischer Unterschied fällt bei Video ins Gewicht. Ein Bild kommt bei Figgshield synchron zurück, im selben Aufruf. Video wird dagegen in eine Warteschlange gelegt, und der Status muss abgefragt werden, bis der Clip fertig ist.
Über MCP übernimmt der Agent dieses Pollen. Er ruft get_generation so lange auf, bis das Ergebnis vorliegt, ohne dass du eine Warteschleife schreibst. Aus einer erzeugten Bild-ID startet er per start_from_generation direkt ein Video und nutzt genau dieses Bild als ersten Frame.
In einer REST-Integration baust du diese Schleife selbst: ID speichern, Status abfragen, Backoff festlegen, Ergebnis abholen. Das ist sauber machbar und liegt vollständig in deiner Verantwortung.
Speicherung und Referenzbilder
Unabhängig vom Aufrufweg gilt dasselbe für die Ausgabe. Jede erzeugte Datei liegt auf einem privaten Link, der nach 7 Tagen abläuft, danach wird sie gelöscht. Das Fenster reicht, um das Ergebnis ins Projekt zu übernehmen.
Ein Referenzbild, das du zur Steuerung mitschickst, wird nur im Arbeitsspeicher für diese eine Anfrage genutzt und nicht gespeichert. Nach der Antwort liegt es auf keiner Festplatte bei uns.
Für Teams mit klaren Vorgaben zur Datenhaltung ist das oft der Punkt, der den Ausschlag gibt, gleich über welchen Weg der Aufruf kommt.
Kosten zum Selbstkostenpreis
Der Integrationsweg ändert den Preis nicht. Figgshield rechnet zum Selbstkostenpreis ab, ohne Aufschlag auf die Modelle. Ein Bild in 1K oder 2K kostet 8 Credits, in 4K sind es 16. Ein Videoclip von fünf Sekunden liegt bei 35 Credits. Ein einziges Guthaben deckt Bild und Video ab.
Verdient wird allein an Credits, die jemand kauft und nie ausgibt, deshalb liegt uns daran, dass du dein Guthaben wirklich verbrauchst. Die Credit-Seite zeigt, wie weit ein Guthaben reicht.
Es gibt keinen kostenlosen Tarif. Der Einstieg ist die Pro-Testphase für 5 Dollar über 7 Tage mit 150 Credits. Kündigst du vor der Verlängerung, zahlst du nichts weiter.